VfB Hallbergmoos startet mit Niederlage in die Bundesliga-Saison

Beim 2:6 bei Olympia Mörfelden gerät der VfB Hallbergmoos früh deutlich ins Hintertreffen. Trotz zweier Punkte im zweiten Durchgang reicht es am Ende nicht, um die Auftaktniederlage noch abzuwenden.

Beim 2:6 bei Olympia Mörfelden gerät der VfB Hallbergmoos früh deutlich ins Hintertreffen. Trotz zweier Punkte im zweiten Durchgang reicht es am Ende nicht, um die Auftaktniederlage noch abzuwenden.Mit 2:6 Punkten, 8:16 Sätzen und 3713:3861 Holz verlor der VfB Hallbergmoos sein Auftaktspiel der Bundesliga-Saison 2026/27 bei Olympia Mörfelden. Bereits im ersten Durchgang lief es für den VfB nicht rund. Tobias Kramer unterlag Robert Nägel, dem stärksten Spieler der Gastgeber, klar mit 0:4 Sätzen und 619:676 Holz. Auch Bogdan Tudorie hatte wenig entgegenzusetzen: Sein Gegner, Ex-Wernburger Alexander Conrad, gewann die ersten drei Sätze deutlich; nur den vierten Satz konnte der Hallbergmooser für sich entscheiden. Mit 614:653 Holz gab Tudorie den Mannschaftspunkt ab. Deutlich spannender verlief die Partie von Maximilian Moser gegen Pascal Jestädt. Der Mörfeldener startete mit 184 Holz, dem besten Satzergebnis der Begegnung, und lag damit 40 Holz vor Moser. Dieser sicherte sich die beiden folgenden Sätze und verkürzte den Rückstand, doch im Schlussdurchgang dominierte Jestädt erneut. So ging auch dieser erhoffte Mannschaftspunkt bei 631:660 Holz und 2:2 Sätzen an die Gastgeber. Wollte der VfB die Partie noch drehen, musste er im zweiten Durchgang beim Stand von 1864:1989 Holz zunächst 125 Holz aufholen und zudem alle drei Mannschaftspunkte gewinnen.

Neuzugang Michael Reiter erfüllte seine Aufgabe und setzte sich bei ausgeglichener Satzbilanz mit 627:600 Holz gegen Michel Stephan durch. Auch Patrick Krieger punktete: Ebenfalls bei Satzteilung gewann er mit 620:610 Holz gegen Mario Bühler. Mannschaftskapitän Damir Cekovic traf dagegen auf den zweitstärksten Spieler des Heimteams. Nur den dritten Satz konnte Cekovic für sich entscheiden; am Ende musste er sich mit 602:662 Holz und 1:3 Sätzen geschlagen geben.

Für Fabian Lutz war es die Premiere als Trainer eines Herrenteams auf den Bahnen in Mörfelden. Nach dem Spiel sagte er: „Ich bin zwiegespalten – nicht ganz zufrieden, aber auch nicht ganz unzufrieden. Die Mörfeldener haben im ersten Durchgang mit 1989 Holz ein echtes Brett hingelegt. Das war stark und muss man neidlos anerkennen. Schade, dass sich Maximilian Moser trotz seines großen Kampfes im ersten Durchgang nicht belohnen konnte. Im zweiten Durchgang konnten wir den Abstand zeitweise verkürzen, doch Mörfelden hat verdient gewonnen. Hätten unsere Spieler ihre normale Leistung beziehungsweise Bestform abgerufen, wäre es enger geworden, und auch das mit 3713 Holz etwas enttäuschende Gesamtergebnis wäre höher ausgefallen. Für uns gilt es nun, am nächsten Samstag zu Hause gegen die starken Unterharmersbacher Stärke zu zeigen und zu beweisen, dass wir es besser können." 

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