Kein Gewohnheitsrecht für die Spieler

FUSSBALL BAYERNLIGA - VfB-Trainer Beierkuhnlein hört bei der Aufstellung auch auf sein Bauchgefühl

Mit dem 3:0-Befreiungsschlag bei Türk Augsburg hat der VfB Hallbergmoos neue Hoffnung geschöpft.

Dem Tabellenletzten fehlt noch ein weiterer Dreier zum Anschluss an die Relegationszone. Dazu begleitet die Mannschaft für das Heimspiel gegen den TSV Wasserburg (Freitag, 19.30 Uhr) noch die Mission, das erste Bayernliga-Heimspiel der Vereinsgeschichte zu gewinnen.

Mit dem TSV Wasserburg kommt keine übermächtige Nummer, der Gegner hat von den letzten 15 Spielen nur eines gewonnen. Die Oberbayern haben aber mit Donaustauf und Hankofen schon zwei Meisterschafts-Mitfavoriten besiegt. Den höchsten Saisonsieg feierte man im Hinspiel gegen Hallbergmoos mit einem 5:1. Nun aber steht man einem VfB gegenüber, dessen 3:0 bei Türk Augsburg gefühlt eher ein Galaauftritt war. „Es ist natürlich schön, wenn vieles so aufgeht", betonte der Hallbergmooser Interimstrainer Peter Beierkuhnlein, „aber das ist nur ein Spiel."

Im Training unter der Woche konnte er die Erleichterung über das Ende der Negativserie bei seinen Mannen beobachten, warnte aber gleichzeitig vor der nun folgenden Aufgabe. „Wasserburg wird ein schwereres Spiel", war die zentrale Aussage. Mit der Serie von zwischenzeitlich 13 Spielen ohne Sieg rutschte der Kontrahent tief in den Abstiegskampf und hat – wie der VfB – auch schon einen Trainerwechsel hinter sich.

Deshalb rechnet Beierkuhnlein nach den defensiv ziemlich indisponierten Türken nun mit einem kampfbetont spielenden Gegner. Wasserburg und Hallbergmoos werden sich erst einmal um eine stabile Defensive kümmern. „Es wird für die Zuschauer wohl kein so schönes Spiel", warnt der Übergangstrainer, der mit weiteren Siegen auch Argumente für eine dauerhafte Anstellung liefern möchte.

Bei der Teamaufstellung deutet nach der besten Saisonleistung vieles darauf hin, dass sich nichts ändern wird. Ein Hintertürchen lässt er sich aber dennoch offen: „Ich bin ein moderner Trainer, bei dem nicht automatisch alte Gewohnheiten gelten." Beierkuhnlein macht deutlich, dass es bei der Formation vergangene Woche extreme Härtefälle gegeben hatte.

Die Aufstellung in der Innenverteidigung (Dennis Hammerl oder Carl Opitz) und im zentralen Mittelfeld (Philipp Beetz oder David Küttner) habe letztlich das Bauchgefühl entschieden. Klar ist für ihn unterdessen, dass Johannes Petschner eigentlich ein Mann fürs Zentrum ist, er aber aktuell der Mannschaft als Linksverteidiger mehr helfen könne. Weiter sagt das Bauchgefühl des Trainers, dass es nun den ersten Heimsieg gibt: „Es ist einfach an der Zeit. Und außerdem werden wir zeigen, dass wir zu Hause jede Mannschaft aus dieser Liga besiegen können."

Aufstellung:

Kozel - Mömkes, Hammerl, Giglberger, Petschner - Kostorz, Beetz (Küttner), Krause, Werner - Diranko, Aygün.


Quelle Freisinger Tagblatt Autor: Nico Bauer

Dritte gewinnt mit 6:2 gegen Frisch auf Landshut 1
VfB Hallbergmoos überrollt Türkspor Augsburg: Beie...
Image
Anschrift & Kontakt
Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.