Die Abteilung Fitness & Dance des VfB bereitet sich auf ihr 50-jähriges Bestehen im Jahr 2027 vor. Doch ehe man zu diesem Thema kam wählten die anwesenden Abteilungsmitglieder erneut Jeannine Dressel zur ersten und Anja Anton zur zweiten Abteilungsleitung. Beide wurden ohne weitere Vorschläge in einer gemeinsamen Abstimmung einstimmig gewählt. Auch Monika Asbeck wurde ohne Gegenkandidatur einstimmig zur Jugendleitung gewählt.
Für das Jubiläumsjahr sind mehrere Veranstaltungen geplant: Ein Aktionstag für Kinder im Sportpark soll voraussichtlich Anfang Juni 2027 stattfinden, eine Sports Night für Erwachsene mit anschließender Feier im Oktober. Ein offizieller Festakt mit Ehrungen ist entweder im Rahmen der Sports Night oder an einem gesonderten Termin vorgesehen. Zur Vorbereitung wird eine Planungsgruppe eingerichtet. Interessierte Übungsleitungen und Helfende können sich bei Jeannine Dressel melden. Der Termin für das erste Treffen steht noch nicht fest.
Auch langjähriges Engagement wurde gewürdigt. Cristina Garcia de Jentys war bereits im Sommer im Rahmen ihres Kurses für 25 Jahre Kursleitung geehrt worden. Petra Veitlbauer wird für 20 Jahre Mitarbeit im Kinderturnteam ausgezeichnet. Da sie an der Sitzung nicht teilnehmen konnte, soll ihre Ehrung in der darauffolgenden Woche nachgeholt werden. Anni Schäfer wurde für 15 Jahre Kursverwaltung geehrt.
Die Mitgliederzahl ist gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken. Dennoch schätzt die Abteilungsleitung die Gesamtsituation weiterhin als stabil ein. Als mögliche Ursache für den Rückgang diskutierten die Teilnehmenden das wachsende betriebliche Sportangebot. Angebote wie Wellpass könnten dazu führen, dass Berufspendelnde Sportmöglichkeiten in München nutzen. Eine belastbare Auswertung dazu liegt jedoch nicht vor.
Die im laufenden Jahr gestartete Kooperation mit der VHS verlief im Frühjahr erfolgreich und wurde im Herbst fortgesetzt. Für einzelne Kurse konnten darüber jeweils bis zu vier zusätzliche Teilnehmende gewonnen werden. Die Zusammenarbeit brachte der Abteilung auch neue Mitglieder: Eine Teilnehmerin wechselte im Monat der Sitzung von der VHS-Anmeldung direkt in eine VfB-Mitgliedschaft. Allerdings gingen nicht für alle angebotenen Kurse Anmeldungen ein. Die Abteilung befürwortet eine Fortsetzung der Kooperation.
Nach den Berichten der Übungsleitungen laufen die Kurse insgesamt gut. Das Angebot soll jedoch stärker beworben werden, etwa durch die Veröffentlichung des Kursplans in der örtlichen Presse, bei der Nachbarschaftshilfe und in Kindertagesstätten. Jeannine Dressel wird mit Seniorenreferentin Christiane Oldenburg-Balden mögliche Werbewege für die Angebote für Seniorinnen und Senioren klären. Zudem sollen alle Kursleitungen die Beitrittserklärungen künftig schneller einholen.
Bei der Gerätenutzung besteht Abstimmungsbedarf: Montags nutzt die VHS regelmäßig einen großen Teil der vorhandenen Geräte, sodass für die Vorbereitung und Durchführung der eigenen Kurse nicht ausreichend Material zur Verfügung steht. Jeannine Dressel wird dazu Monika Hösch ,von der VHS kontaktieren. Die Parkour- und Boulderkurse können von den jugendlichen Übungsleitungen auch ohne Eltern durchgeführt werden. Das von Anja Anton während des Oktoberfests angebotene Wiesn-Special soll im kommenden Jahr sowohl zur Hallberger Wiesn als auch zum Oktoberfest wiederholt und vorab angekündigt und beworben werden.
Ein weiteres Thema war die gemeinsam mit der Narhalla, der VHS und dem Budo Verein durchgeführte Unterschriftensammlung. Hier will man der Gemeinde Vorschläge für bauliche Änderungen im Sportforum vorlegen, die sich nach den 15 Jahren des Bestehen des Sportforums als sinnvoll erweisen würden. Der angekündigte Gesprächstermin mit der Gemeinde hatte zum Zeitpunkt der Sitzung noch nicht stattgefunden. Nach einer erneuten Nachfrage etwa zwei bis drei Wochen zuvor wurde ein Termin in Aussicht gestellt. Da die ursprüngliche Unterschriftenaktion im Sommer bei hitzebedingt geringerer Teilnahme stattgefunden hatte, wird Renate Hofbauer die Listen nochmals auslegen und anschließend direkt an Daniela Lindemiller weiterleiten.
Für den Präventionstag der Gemeinde kam eine Teilnahme in diesem Jahr wegen der kurzen Vorlaufzeit nicht mehr zustande. Die Anfrage war während der Sommerferien an den Verein gerichtet und urlaubsbedingt erst nach den Ferien an die Abteilung weitergeleitet worden. Für das kommende Jahr besteht Interesse an einer Beteiligung. Dafür sollte die Gemeinde den Termin frühzeitig mitteilen und die Veranstaltung vor Ort bewerben. Zur Inklusionswoche erhielt die Abteilung in diesem Jahr keine Anfrage.