Berichte Ski & Wandern

 

 

Herbstwanderung zum „Hirschhörndlkopf“ (1515m) über die Jachenau am Sonntag 15.10.2017

 10.10.2017

Am Dienstag 10.10.2017 nach der Gymnastik-Übungsstunde unterbreitete unser Abteilungsleiter und bewährter Touren-Guide Stefan Lochner seinen Vorschlag zu einer Herbstwandertour in die bayrischen Hausberge. Mit einem Zeitungsartikel machte er uns neugierig auf einen super Aussichtsberg mit einem sehr schönen Rundblick vom Ammersee über die Benediktenwand bis hin zum Guffert.

 Wetteraussichten Kaiserwetter! Also keine Frage, da muss einfach mitgegangen werden….

… das dachten 15 Personen unserer Abteilung Ski und Wandern, die pünktlich 8 Uhr auf dem Parkplatz vom Sportzentrum in Hallbergmoos eintrafen.

Der Rucksack war recht leicht, denn auf Regenbekleidung und warme Sachen konnte getrost verzichtet werden.

Wir waren darauf vorbereitet, dass wir an diesem traumhaft schönen Herbsttag nicht allein unterwegs sein werden. So reihten wir uns ganz geduldig in den sich stetig aufbauenden Stau auf der Autobahn ein und freuten uns auf eine erlebnisreiche Tour.

Auf dem Wanderparkplatz in der Jachenau zog dann etwas Nervosität ein, als nicht gleich abzusehen war, einen Parkplatz für unseren Bus zu finden. Die vor uns angekommenen Wanderer verteidigten ihren Platz mit mürriger Miene und Standfestigkeit.Hier trafen wir uns dann noch mit Andrea, Franz und Maxi, die von Weyarn angereist waren.

Dass diese Tour als sehr familienfreundlich ausgeschrieben ist merkten wir sofort an den viele jungen Familien mit Babys vorgebunden und Kleinkindern aufgepackt, größere Kindern an der Hand und Hunden an der Leine…  Na ja…. dachten wir. Aber auf dem Weg verteilte sich dann alles ganz gut.

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(vlnr: Sigrid Schwirtz, Pierre Hagn, Elisabeth Lochner, Kathrin Lochner, Margitta Franke)

 Unsere jungen Übungsleiter, die uns gern beim Training erfolgreich zu Schwitzen bringen, begannen ziemlich zeitig zu jammern, dass der steinige Zickzackpfad recht steil und anstrengend wäre.   Als wir dann mit unserem „Mitte-Siebziger“ vorbeizogen, gab es keinen Kommentar mehr.

 Nach 750 Hm Aufstieg belohnte uns ein traumhafter Rundumblick auf die Gipfel:  (hoher Peißenberg, Herzogstand. Heimgarten, Jochberg, Benidiktenwand, Guffert……. ) 

und Seen:  (Walchensee, Kochelsee, Staffelsee, Riegsee, Stanberger See und die Osterseen)  im blauen 5 Seen Land, um nur die uns bekanntesten Objekte zu nennen.

 01 IMG 1681vlnr: Tania Hagn, Sigi Hagn, Kathrin Lochner, Margitta Franke, Sigrid Schwirtz, Brigitte Kandl-Maier, Elisabeth Lochner

 Da schmeckt die Gipfelbrotzeit!

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 vlnr: Tina,Kevin, Nathalie Tönnigs,Sigi Hagn, Tania Hagn, Pierre Hagn, Margitta Franke, Elisabeth Lochner, Maxi Dietlmeier, Kathrin Lochner, Brigitte Kandl-Maier

 

 Für den Abstieg wählte Stefan die Route über die Kotalm. Dieser, nicht ausgeschilderte, Weg war weniger steil als der Aufstieg, aber einige Meter länger. Von dort aus in Richtung Jachenau wanderten wir einige Zeit auf einer gut zu gehenden Forststraße am Kotbach entlang.Herbstlicher Mischwald und Sonne, schöner geht es nicht!  Es war erst 15:30 Uhr als wir wieder unten auf dem Parkplatz ankamen.Geselligkeit hat bei Ski und Wandern einen hohen Stellenwert. Deshalb dachten wir über eine Einkehr in der Jachenau oder im schönen Klosterbiergarten Reutberg nach. Aber in den Wirtschaften war kein freier Stuhl zu finden, gleich gar nicht für 15 Personen.  Angesichts des zu erwartenden Staus auf der Heimfahrt, in den wir uns dann auch ganz brav einordneten, haben wir auf eine Einkehr vor Ort verzichtet.

 Der absolute harte Kern traf sich dann am Abend in Goldach, frisch geduscht, zum Essen beim Alten Wirt.

 Wir freuen uns schon auf die nächste gemeinsame Tour, die dann wohl im Winter (mit Skiern) sein wird.

Margitta Franke

18.10.2017

 

 

 

 


Radltour Ostbayern 2017 VfB-Ski- und Wandern

 

Hallbergmoos- Passau und zurück 19.08 – 22.08.2017

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Am Samstag pünktlich um 7.45 Uhr trafen sich 23 motivierte und gutgelaunte Radlerinnen und Radler zwischen 47 und 81 Jahren zur Ostbayern Tour 2017. Pünktlich um 8.00 Uhr ging’s dann los, in Richtung Erding und weiter auf dem Sempt-Isen-Radweg bis Taufkirchen a. d. Vils.

Wieder einmal hat unser Motivator Stefan, tagelang Routen und Wege gesucht und geprüft um uns das Vergnügen so groß wie möglich zu machen.

Bergauf und bergab fuhren wir begleitet von einigen Regentropfen frohen Mutes unserem Mittagsziel entgegen. Unser Quartiermeister Ralf, der wie immer schöne und gute Hotels sowie Gaststätten für uns aussuchte, hat in Pauluszell das Gasthaus Rieder eine Bauernwirtschaft ausfindig gemacht welche extra für uns den Sommerurlaub um einen Tag früher beendete. Dort bekamen wir hervorragende Hausmannskost, während draußen der Regen vom Himmel prasselte. Nach dem wir gestärkt einen Blick nach draußen wagten, hatte sich der Regen verzogen und trockenen Reifens fuhren wir weiter nach Neumarkt-Sankt-Veit, dort stärkten wir uns bei Kaffee und Kuchen und in der Gruppe wurde über das Wetter geflachst da es wieder zu regnen begann. Aber dann erhörte uns Petrus und es folgte nur noch gutes Wetter. Nach 102 km hatten wir unser Ziel in Eggenfelden erreicht, mit leicht wundem Hintern und großem Appetit ließen wir den Abend im Restaurant „El Mexicano“ bei Tequila und mexikanischen Spezialitäten ausklingen.

Am zweiten Tag begann unsere Tour auf dem Rottalradweg über Pfarrkirchen nach Ruhstorf und weiter nach Neuhaus am Inn. Auch hier hatte das Unwetter seine Spuren hinterlassen und so war es notwendig, konzentriert zu Radeln, da die Wege mit Ästen und Blättern übersät waren. Unsere Mittagspause im Gasthof Siebenschläfer in Ruhstorf war ebenfalls wieder „einfach gut“. Zur Verdauung gingen einige Radler noch den langen Weg „20 Meter“ nach oben in die kleine Barockkirche „Siebenschläfer“ in der wir zu unserem Erstaunen ein Brunnenbecken aus der Zeit des römischen Reiches vorfanden.

Anschließend folgten wir dem anspruchsvollen, teilweise steilen und für Mountainbikes geeigneten Innradweg und landeten am späten Nachmittag nach ca. 85 km in Passau, dort wartete ein sehr schönes Hotel direkt am Donauufer auf uns. Den Abend ließen wir gemütlich im Stiftskeller ausklingen.

Am dritten Tag fuhr die Gruppe geschlossen zum Zusammenfluss von Inn und Donau und stärkte sich nochmals mental für die darauffolgende Strecke. Schon dort warnte uns ein Radfahrer dass der Donauradweg nicht zu passieren sei. Dies spornte uns aber noch umso mehr an, und schon ging es los.

Und nun begann unser Abendteuer. Der Landkreis Passau hatte am Vortag Katastrophenalarm ausgerufen, und dies sah man auch deutlich schon nach wenigen Minuten auf dem Donauradweg. Von dem Radweg war teilweise nichts mehr zu sehen, und so trugen wir unsere Räder über viele auf dem Weg liegende Bäume und mussten einen Abhang hinunter steigen um weiter zu radeln. Trotz allem hatten wir gute Laune, denn unser Gepäck hatte ja Peter Neumeier übernommen der mit seinem Privatwagen den Gepäckservice übernahm, so ging alles viel leichter. Peter kam uns jeden Tag auf halber Strecke mit dem Fahrrad entgegen, immer mit dem Spruch „wo bleibt Ihr den solange“ und einem Grinsen im Gesicht und fuhr dann mit uns gemeinsam zum Mittagspunkt.

Auf dem Donauradweg ging es weiter zur Stärkung nach Exing, anschließend radelten wir auf dem Vilstalradweg weiter bis Landau an der Isar und weiter auf dem Isarradweg bis Dingolfing. Der Abschluss dieses Tages war, einer der schönsten Biergärten den wir auf dieser Tour erleben durften „der Wirgarten“ in der Altstadt. Nach dem Abendessen spazierten wir gemeinsam zurück in unser Hotel und ruhten uns für den letzten Radltag aus.

Unser letzter Tag begann mit Sonnenschein und so blieb es den ganzen Tag. Auf dem Isarradweg fuhren wie bis nach Landshut, vorbei an den wunderschönen Stauweihern mit einer Vielzahl an Wasservögeln, dies alleine ist schon einen Ausflug wert. Dann ging es weiter nach Moosburg wo wir im Staudinger Keller noch einmal wirklich gut gegessen haben. Der große Abschluss kam dann mit einer Einladung von Sigrid zu ihr nach Hause, wo uns ihr Mann Werner bereits empfing. Ralf brachte warmen Leberkäse mit und viele andere Leckereien standen für uns bereit. So ließen wir diese wunderschöne 380 km lange Tour, ohne Pannen und Verletzungen, guten Lumpensammlern (Michael und Pierre) die niemanden verloren gehen ließen, mit vielen guten Gesprächen und Lachern ausklingen.

Wir freuen uns heute bereits auf die nächste Tour. Text/Bilder Carin Hagn

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Bergtour auf den Untersberg mit Übernachtung auf dem Stöhrhaus und Besichtigung der Schellenberger Eishöhle

19.06.2017

Am Samstag den 10.06 machten sich 15 Bergsportbegeisterte der Abteilung Ski und Wandern auf um den sagenumwogenen Untersberg zu besteigen und zu erkunden. Mit dem VfB-Bus und privaten PKW´s gings zunächst von Hallbergmoos über den schönen Chiemsee nach Berchtesgaden und hier weiter nach Marktschellenberg. Hier war der Ausgangspunkt der Tour, auf der es zunächst auf Forstwegen durch den schönen Hochwald Richtung „Scheibenkasser“ ging. Die fantastische Aussicht auf der unbewirtschafteten Alm, die nette Sennerin und die mitgebrachte Brotzeit belohnten für den schweißtreibenden steilen Schlussanstieg über einen Pfad zum Kaser. Ab hier gibt es zwei Aufstiegsvarianten zum Stöhrhaus auf den Untersberg. Ein Teil der Gruppe entschied sich für den etwas einfacheren Weg entlang an der beeindruckenden Südwand vorbei zum „Stöhrweg“ der von Maria Gern zum Stöhrhaus führt. Der Rest der Gruppe folgte dem zunächst steilen Pfad bis direkt unter die Südwand. Der kleine Pfad der anschließend entlang der Südwand führte war etwas anspruchsvoller und verlangte Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, belohnte aber mit fantastischen Ausblicken auf das Wahrzeichen von Berchtesgaden, den Watzmann und die umliegenden Berchtesgadener Berge. Die letzten Höhenmeter waren dann das Highlight des Aufstiegs. Es ging an einem Stahlseil gesichert direkt nach oben zum Wandfuß und hier weiter ins „Mittagsloch“, einer Höhle die von der Wand aus bestiegen wird und im Inneren leicht nach oben führt, bis man am Ende der Höhle eine Leiter senkrecht nach oben steigt und über einen kleinen „Ausstieg“ direkt am Hochplateau neben dem Stöhrhaus auf dem Hochplateau raus kommt. Für alle die diese Aufstiegsvariante gewählt haben, ein unvergessliches Erlebnis. Auf dem Stöhrhaus traf man sich mit dem Rest und hatte sich das Abendessen auf der gemütlichen Alpenvereins-Hütte redlich verdient. Nach einem atemberaubenden Sonnenuntergang hinter dem Chiemsee und einem zünftigen Hüttenabend, freute sich jeder auf sein Bett im Stöhrhaus.

Der nächste Tag begann mit strahlenden Sonnenschein und der Abstieg führte über das „Hochkarst-Plateau“ vom Berchtesgadener Hochthron zur Mittagsscharte. Der Untersberg ist mit unzähligen Höhlen durchzogen, die größtenteils noch nicht erforscht sind und sich daher viele Sagen und Mythen um die „Höhlenbewohner“ der unerforschten Höhlen ranken. So soll in so einer Höhle Friedrich Barbarossa an einem Tisch sitzend seit hundert Jahren schlafen. Wenn sein Bart drei mal um den Tisch gewachsen ist, soll das Ende der Welt nahe sein.

Eine der am meisten besuchten und erforschen Höhlen im Untersberg ist die „Schellenberger Eishöhle“, deren Besichtigung auf dem Abstiegsweg auf dem Programm stand. Über den Thomas-Eder-Steig, der in die senkrechte Wand gesprengt wurde, gelangte man ohne große Schwierigkeiten zur Eishöhle. Die Führung durch diese größte Deutsche Eishöhle war für viele das Highlight dieses Tages. Nach einer ausgiebigen Mittagspause auf der Toni-Lenz-Hütte machte man sich auf den Zweistündigen Abstieg zum Parkplatz in Marktschellenberg.

Auf dem Heimweg mit dem VfB-Bus waren sich dann alle einig, dass diese Tour ein erlebnisreicherund unvergesslicher Ausflug in die Berchtesgadener Bergwelt war und jeder sich auf die nächsten Touren der Abteilung Ski und Wandern freut.Stefan Lochner 15.06.2017

Small 436 P1020186 06 14 2017 3Auf dem Bild: (Stehend von links) Maria Brandstetter, Stefan Lochner, Felix und Klaus Dorner, Gregor Popowicz, Christian Maass, Michael Brügel, Alena Popowiczova, Martha, Emma und Martha Maass, Kathrin Lochner, Sabine Brügel. (knieend von links). Alicia Dorner, Elisabeth Lochner.

 


Hallo Radlfans der Abteilung Ski und Wandern,

unsere große Radltour für 2017 haben wir nun fertig geplant.

Wir fahren vom Samstag 19.08.2017 bis Dienstag 22.08.2017 von Hallbergmoos über Taufkirchen, Eggenfelden, Passau, Dingolfing und Landshut wieder zurück nach Hallbergmoos. (Details der Tour siehe Anhang)

 


JHV der Abteilung Ski & Wandern

Spontanität um Petrus ein Schnippchen zu schlagen

09.11.2016

Die VfB-Abteilung Ski & Wandern ist bekannt für ihre Geselligkeit und ihr Zusammengehörigkeitsgefühl. Gerne nimmt man auch neue Leute in den eigenen Reihen auf die herzlich willkommen sind, nur eins verhagelte in 2016 den Abteilungsmitglieder oftmals die gute Stimmung und das war das Wetter. Wegen Nebel, starken Regen, heftigen Winden fielen so einige geplante und fest angesetzten Ausflüge aus. „Daraus“, so Abteilungsleiter Stefan Lochner „haben wir unsere Lehren gezogen.“ Gemeinsam mit seiner Vertreterin Sigrid Schwirtz und in Absprache mit anderen Abteilungsmitgliedern werde man für 2017 nun spontaner. Unter Ausnutzung der neuen Medien werde man, sobald die Aussichten am Wochenanfang auch für das Wochenende gut sind, per Email und whatsapp planen, vorschlagen und sich verabreden. Dabei sei alles möglich: wie im Winter Ski und Rodeltouren, oder auch Schneewandern, im Frühjahr, Sommer und Herbst Radel- und Wandertouren. Feste Eckpunkte für die Planung 2017 stehen schon im Raum bisher jedoch noch ohne Termin. So wird es Anfang/Mitte Januar wieder eine Neujahrsbegrüßungsfeier geben, da diese 2016 sehr gut ankam. Auch werde man wieder eine Winterfahrt nach Achenkirchen/Christlum planen, den Termin aber kurzfristig bekannt geben, da 2016 dieser Ausflug wegen Schneemangels ausfiel. Auch werde man wieder an einem Donnerstag im Mai in die Radlsaison starten und dabei wie auch beim letzten Mal als erstes den Biergarten in Haag besuchen. Immer mehr Zulauf findet der zweitägige Wanderausflug zur Sonnenwendfeier auf der „Gotzenalm“. Hatte man 2016 27 Teilnehmer, so rechnet man für 2017 wieder mit großem Teilnehmerfeld und hofft, dass man dann auch das Feuer zünden kann und es wieder wegen Regens nicht brennt. Angedacht ist auch eine Wanderung auf das Ebener Joch, sowie eine Hüttentour auf die Toni Lenz Hütte, die zum einem sehr neu und schön ist und hinter der eine Eishöhle liegt, deren Besichtigung im Sommer sehr reizvoll ist. Fester Bestandteil im Jahresprogramm der Abteilung ist die mehrtägige Radltour, die heuer unter dem Namen „mit Weinfest und Kultur rund um den Steigerwald“ von Bamberg nach Volkach, Würzburg, Rothenburg ob der Tauber und nach Fürth führte. Für 2017 ist eine Radltour unter dem Namen „Ostbayern“ geplant. Vom Startpunkt Hallbergmoos aus geht es über Eggenfelden, Passau, Vilshofen, Deggendorf nach Landshut und dann evt. mit der Bahn zurück bis nach Freising. Als Schmankerl ist noch während der Radltour eine Schiffstour von Vilshofen an der Donau bis Deggendorf angedacht, die aber erst mit herauskommen der Schifffahrtspläne sich genauer terminieren lässt. Im Anschluss an die harmonische Sitzung blieben die zahlreichen anwesenden Mitglieder noch sitzen und viele Ideen und Geschichten von Ausflügen wanderten von einem zum Anderen.     10.11.2016 cob

JHV Ski  Wandern

 


Radltour "Rund um den Steigerwald"

20.08.2016

Es ist schon langsam eine Tradition bei den Radlern der Abteilung Ski & Wandern. Seit nunmehr 30 Jahren machen sich jährlich einmal einige "Pedalritter" auf eine mehrtägige Radltour. Dieses Jahr war die Umrundung des Steigerwalds das lohnende Ziel, bei dem auf Tagesetappen von 55 - 90 km und bis zu 650 Höhenmeter täglich bewältigt werden mussten. Aber der sportliche Aspekt steht bei den Radlern gar nicht so im Vordergrund. Es ist das gemeinschaftliche Erlebnis in der Natur, die Geselligkeit, das Kennenlernen schöner Städte und Landschaften und natürlich der Kontakt mit der Bevölkerung.

Los ging es am Samstag 20.08. mit dem Bus und den Fahrrädern nach Bamberg. Ab hier ging es mit dem Radl, bei strahlenden Wetter, auf die erste Etappe von Bamberg nach Ebrach im Steigerwald (55 km). Nach einer kleinen Rundtour durch die romantische Altstadt von Bamberg radelten die 16 VfB´ler zunächst gemütlich entlang dem Regnitz-Radweg bis Strullendorf. Der Franken-Radweg führt ab hier in leichtem auf und ab rein in den Steigerwald bis nach Ebrach. Am Nachmittag hatte man noch die Gelegenheit in dem erst im April eröffneten "Baumwipfelpfad Steigerwald" den Naturpark Steigerwald mit seinen riesigen Bäumen und imposanten Gipfeln zu besichtigen. Am zweiten Tag war gleich ein steiler Anstieg zu bewältigen bei dem schon am frühen Morgen so mancher Schweißtropfen vergossen wurde. Aber anschließend wurden die Radler mit einer km-langen Abfahrt durch die Weinberge ins schöne Volkach am Main belohnt. Eine kleine Rundtour durch dieses historische Fachwerkstädtchen an der Mainschleife stand auf dem Programm. Weiter ging es auf dem bestens ausgebauten Main-Radweg entlang der prächtigen Weinberge Richtung Schweinfurt bis nach Wipfeld. Die Mainfähre brachte die Radler auf die gegenüberliegende Mainseite, damit man ab hier das Maintal in Richtung Westen verlassen konnte. Nach einem steilen Anstieg belohnte der fantastische Blick über die Höhenzüge für alle Mühen. Entlang dem "Main-Wera-Radwanderweg" ging es aber dann in nunmehr leichten auf und ab bis nach Würzburg (87 km). Nach einem wunderschönen Abend in der Altstadt und einem romantischen Glas Wein auf der alten Marienbrücke, waren wieder alle für den nächsten Tag gewappnet. Hier radelte man zunächst wieder am Main-Radweg weiter bis nach Ochsenfurt. Früher führte eine Schmalspurbahn von hier nach Bieberehren. Vor einigen Jahren wurde die Bahntrasse in den wunderschönen "Gaubahn-Radwanderweg" umgebaut, auf dem man in sanften Steigungen Bieberehren erreicht. Der folgende Radweg der "Romantischen-Straße" hat seinen Namen wirklich verdient und über ihn gelangt man in das wunderschöne Fachwerkstädtchen Rothenburg ob der Tauber (77 km). In den engen Gassen und bei einer abendlichen Stadtführung mit dem "Henker" konnte man sich sehr gut in die Zeit des Mittelalters versetzen. Die letzte Tagesetappe führte 89 km südlich entlang dem Steigerwald über den "Aischtal-Radweg", "Zentralradweg" und "Pegnitz-Radweg" bis nach Fürth. Hier wartete dann bereits der Bus, der die Teilnehmer samt Radl wieder gut zurück nach Hallbergmoos brachte.

Auf der Heimfahrt waren sich alle einig, dass es wieder eine tolle Tour war und man sich schon auf die im nächsten Jahr freuen kann. Wo es da dann hingehen wird, hat der langjährige Tourenwart Stefan Lochner aber noch nicht verraten. "Schau ma mal".    28.08.2016 Stefan Lochner Tourenwart und Abteilungsleiter Ski und Wandern.

Auf dem Bildern sind zu sehen von links nach rechts.

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Klosterbräu in Ebrach
Stefan Lochner, Elisabeth Lochner, Maria Brandstetter, Manfred Wolf, Albert Vogler, Werner Hofmann, Sabine Brügel, Margitta Franke, Renate Neumair, Sigi Hagn, Karin Hagn, Michael Brügel, Tania Hagn, Pierre Hagn, Ralf Lorenz.

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Vor der Burg in Würzburg
Sabine Brügel, Michael Brügel, Peter Neumair, Werner Hofmann, Albert Vogler, Manfred Wolf, Elisabeth Lochner, Margitta Franke, Sigi Hagn, Tania Hagn, Pierre Hagn, Renate Neumair, Karin Hagn, Maria Brandstetter.

 


Wanderung  zum Matterhorn von Kreuth

23.07.2016 

Wer kennt das Matterhorn von Kreuth? So wird der Leonhardstein, der kühne Felszacken im Mangfallgebirge auch genannt. Am Samstag den 23.07.2016 haben sich 8 bergbegeisterte Hallbergmooser aufgemacht, diesen Gipfel zu erklimmen.

Mit dem City-Mobil der Gemeinde ging es zum Startpunkt in Kreuth. Die Wanderung führte anfangs gemütlich durch lichte Wälder und Almgelände, bis man nach ca. 1 Stunde den steileren Gipfelanstieg erreichte. Das Wandern auf dem steilen Pfad erforderte am Schluß einige Übung, bei dem man auch hin und wieder die Hände zur Hilfe nehmen musste. Der Berg ist mit 1.450 m nicht sehr hoch, doch der Weg zum Gipfel lohnte sich. Eine so tolle Aussicht hinüber zum nahen Buchstein und bis zur Zugspitze entschädigte für die Anstrengungen. Nach einer ausgiebigen Gipfelbrotzeit führte der Rückweg über den Anstiegsweg zurück ins Tal. Jeder freute sich schon auf den anschließenden Biergartenbesuch im Klosterbiergarten Reutberg.

Die nächste Tour ist für den 2./3.10.2016 auf den Hochries geplant. Wer mit dabei sein will kann sich gerne bis 31.08. beim Abteilungsleiter der VfB-Abteilung "Ski & Wandern" Stefan Lochner anmelden. Tel. 0811/93694.      24.07.2016 Bericht /Fotos Stefan Lochner

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Start in die Radlsaison – juchhe, Start in die Wandersaison – oje !

22.05.2016

Verspätet fand dieses Jahr das Anradeln der Ski- & Wanderabteilung des VfB statt. Aber man hatte alles richtig gemacht, denn der Traditionstermin 1. Mai war kühl und verregnet. Demgegenüber starteten dreizehn Bewegungshungrige am 22. Mai 2016 bei wunderbarem Radlwetter in Richtung Haager Biergarten. Aber nicht auf direktem Weg, sondern die Tour führte über Pulling, Vötting, Pettenbrunn, Itzling, Zolling und Amperhof. Auf den erklommenen Anhöhen hatte man einen Blick auf Hügel mit leuchtend gelben Rapsfelder, in frischem Grün leuchtende Wälder, Wiesen und blühende Obstbäume. Am schönsten waren aber die Abfahrten, bei denen einem der frische Wind um die Radlerhelme wehte und die Oberschenkel und Waden sich entspannen konnten.

Im Ampertal ging es dann eher gemächlich über leicht gewundene Radwege bis zur Abzweigung nach Haag. Ein kurzes Überqueren der Amper und das Ziel der Begierde war schon in Augenweite. Die typischen Schmankerl eines Biergartens, gute Laune und großer Durst brachten verbrauchte Energien sofort zurück. Nach der ausgedehnten Stärkung wurde der Rückweg über Langenbach, Marzling, Stoibermühle und Attaching nach Hallbergmoos angetreten. Ein erfolgreicher Start in die Radlsaison.

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Der Start in die Wandersaison war für den 12. Juni auf das Ebener Joch im Rofangebirge geplant: Eine wunderschöne Familientour, mit ca. 1000 Höhenmeter ist doch eine Herausforderung, aber im Aufstieg mit 2,5 bis 3 Stunden gut zu bewältigen. Ein Blick auf die Wettervorhersage – Blitz, Donner und Regen - die Tour musste abgesagt werden.
Wenn möglich wird die Tour nachgeholt, dies geschieht dann aber kurzfristig und wird auf der Homepage bzw. per e-mail bekannt gegeben.

Hinweis:

- Bei schönem Wetter wird immer dienstags ab 19.00 geradelt. Treffpunkt: Graf-Hallberg-Platz
- Die nächste Wanderung ist am 25.06/26.06.2016 zur Sonnwendfeier auf die Gotzenalm geplant. Eine weitere Wanderung wird bei hoffentlich guten Wetter auf den Leonhardsstein gehen und ist am 23.07.2016 angesetzt.

Mehr auf der Homepage des VfB Hallbergmoos-Goldach/Ski & Wandern. Wer Interesse an den Wanderugen bzw. Radfahren hat, kann sich bei Abteilungsleiter Stefan Lochner unter 0811/93694 weitere Infos erfragen bzw. anmelden.    Sigrid Schwirtz Juni 2016

 


Safari im Schnee

06.03.2016

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Safari einmal anders – das erlebten zehn Mitglieder der Abteilung Ski & Wandern. Anstatt unter der Sonne Afrikas die Wildparks und „Big Five“ zu erkunden, wurden vier Skigebiete rund um die Ötztaler Alpen entdeckt. Am ersten Sonntag im März brach man nach Arzl in Österreich auf, um den Ausgangspunkt der Touren, den Arzlerhof, zu erkunden und gleich die notwendige Ausrüstung in Empfang zu nehmen. Ausstaffiert mit Topskiern, Skischuhen, Stöcken und Helm war man gut gerüstet für den nächsten Tag. Am Abend nahm sich der Hausherr und gleichzeitig unser Skiguide die Zeit, um über die kommende Wettersituation und die Skigebiete zu informieren. Temperaturen bis – 22 Grad machten es notwendig, den Skiplan etwas umzustellen. So wurde beschlossen, am Montag nach Serfaus zu starten. Das Gebiet präsentierte sich sehr gut besucht und nur ab und an mit einem Sonnenstrahl. Das Masnerhaus war das Ziel zum Mittagessen und unser Skiguide Franz erzählte von Land und Leuten. Einige griffige Abfahrten und Sicht nehmende Schneeschauer später, machte man sich auf den Rückweg zur Waldbahn in Fiss und freute sich auf einen wärmenden Sauna- bzw. erfrischenden Hallenbadbesuch.

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Obergurgl – das war das Ziel am zweiten Tag. Das Skigebiet wurde in einer knappen Stunde erreicht und dann ging es mit der Hochgurglbahn auf den ersten Gipfel. Eine blaue Abfahrt zum Aufwärmen und dann gleich auf die höchsten Punkte Wurmkugel und Schermspitze. Abwechselnd auf roten und schwarzen Pisten unterwegs, fand die Gruppe ihren Weg in jeden Winkel des Skigebietes. Obwohl es kräftige Schneeschauer gab, lugte ab und an die Sonne durch die Wolkendecke und gab schöne Blicke auf die umliegende Gebirgslandschaft frei. Der absolute Höhepunkt an diesem Tag war jedoch der traumhafte Schnee – weich und wolkengleich – wie zum Carven und Wedeln gemacht.

Unser Skiguide Franz empfahl uns für den dritten Tag das Gebiet auf dem Hochzeiger und auch das dort stattfindende Gästeskirennen. Selbstverständlich waren wir mit dabei und fieberten dem Nachmittag entgegen. Vorher war natürlich das Skigebiet bei sonnigem Wetter und angenehmen Skitemperaturen zu befahren. Lange, wenig frequentierte Abfahrten jeder Schwierigkeitsstufe und das richtige Equipement machten das Skifahren zu einem Hochgenuss. Dann war es soweit – das Rennen! Mit den Startnummern 6 -14 und einem „Mut-Schnapserl“ beim Mittagessen versehen, wurden zwei Läufe absolviert. Unser Betreuer Franz wartete dann im Zielraum und beglückwünschte die Rennläufer mit einem Zielschnapserl zum gelungenen Lauf. Ein „Stockerlplatz“ war uns sicher. Aber erst beim Abendessen wurden die Gewinner bekannt gegeben. Sieben „Ski- & Wanderer“ unter den ersten zehn. Platz 2 und 3 an den VfB – was will man mehr. Einer konnte noch mehr – Stefan Lochner – unser Abteilungsleiter!  Er fuhr die beste Abfahrtszeit und wurde dafür mit flüssigem „Gold“ vom Sohn des Wirtes belohnt. Eine Riesengaudi war das Rennen und natürlich war man auch Stolz auf das Ergebnis.

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Das Zuckerl zum Schluss – Tag 4! Blauer Himmel, strahlender Sonnenschein, 3000 er Gipfel, Fernsicht soweit das Auge reicht und endlose Pisten, die anscheinend nur auf uns gewartet haben. So präsentierte sich das Skigebiet Rifflsee und der Pitztaler Gletscher. Jeder Schwung war ein Genuss und brachte das Skifahrerherz zum Glühen. Skiguide Franz informierte wieder über die Besonderheiten der Gegend und dass in naher Zukunft noch mehr Skivergnügen möglich ist, da das Gebiet Sölden Anschluss zum Ötztaler Gletscher finden soll. Für uns war das Gebiet an diesem Tag gut ausreichend und die Zeit viel zu schnell fortschreitend. Zum krönenden Abschluss gab es die Gletscherabfahrt durch eine grandiose Berg- und Schluchtenwelt hinab bis ins Tal. Ein Erlebnis, das bestimmt keiner von uns so schnell vergisst.

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Vier Skigebiete, verschiedene Wetterlagen, ein toller Teamgeist sowie viel Freude und Spaß bot die Skisafari im Schnee und die Teilnehmer haben viele tolle Erinnerungen und Erlebnisse im Gepäck  mit nach Hause gebracht. Übrigens nicht nur die Skifahrer haben sich amüsiert – auch die „ohne Brettl“ hatten einen super Zeitvertreib beim Winterwandern, Schneeschuhlaufen und Relaxen.    Sigrid Schwirtz/Fotos Ski und Wandern

 


Weitere Berichte

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